Wie der Amazon Bestseller-Rang die Verkaufszahlen beeinflusst – 10+ Fragen & Antworten

Der Amazon Bestseller-Rang (BSR) gibt an, wie gut ein bestimmtes Produkt im Vergleich zu ähnlichen Produkten derselben Kategorie auf dem Marktplatz verkauft wurde. Je kleiner der Rang, desto höher die Verkaufszahlen. Ein Artikel mit einem BSR von 1 ist dementsprechend das meistverkaufte Produkt innerhalb seiner Kategorie.
Es gibt also einen starken Zusammenhang zwischen dem Amazon Bestseller-Rang und den Verkaufszahlen. Dieser ist allerdings nicht absolut, sondern relativ und sagt wenig über den tatsächlichen Umsatz aus. Dies liegt in der Funktionsweise begründet:
Auch wenn der Amazon Bestseller-Rang für die Verkaufszahlen eines Produktes keine unmittelbare Aussagekraft hat, so sollten Verkäufer die Bestseller-Seiten dennoch im Blick behalten. Hier erfahren Sie mehr über die meistverkauften Artikel und welche Erkenntnisse Händler aus ihnen ziehen können: Amazon Bestseller – 25 Top-Produkte der letzten Jahrzehnte.
Das Verkaufsranking auf Amazon nutzen: Das sagt der BSR aus
Auf dem Amazon Bestseller-Rang und geschätzten Verkaufszahlen allein lässt sich kein Business aufbauen. Aber der BSR kann für Verkäufer ein Puzzleteil innerhalb der komplexen Marktanalyse sein und sollte keineswegs ignoriert werden. Im Gegenteil: Die langfristige Beobachtung kann einige Vorteile mit sich bringen.
Nachfrage und Trends
Der BSR kann als eine Art Frühwarnsystem für in Zukunft beliebte Produkte fungieren. Auch saisonale Schwankungen können so besser eingeschätzt werden und die ein oder andere Nische lässt sich so entdecken.
Inspiration
Seien es neue Produkte oder die Verbesserung bestehender Produkte, der Besteller-Rang kann eine wertvolle Inspirationsquelle sein.
Wettbewerbsanalyse
Auch einige harte Fakten kann der BSR verraten. Durch eine Preisanalyse der aktuellen Bestseller lässt sich die Preispolitik der Konkurrenz einschätzen und Rezensionen wiederum verraten viel über das, was sich Kunden wünschen.
Optimierung der eigenen Listings
Artikel, die einen niedrigen BSR haben, verkaufen sich offensichtlich gut. Aus deren Produktseiten lässt sich folgerichtig ableiten, welche Verbesserungen das eigene Listings noch vertragen könnte und wie dieses optimal gestaltet werden sollte (Titel, Beschreibung, Bulletpoints, A+ Content usw.).
Die 10 wichtigsten Fragen zur Amazon-Verkaufsrangliste

Was bedeutet der Amazon Bestseller-Rang?
Der BSR ist eine Kennzahl, die angibt, wie gut sich ein Produkt im Vergleich zu anderen Produkten derselben Kategorie verkauft. Er wird regelmäßig aktualisiert und basiert auf den jüngsten Verkaufszahlen sowie historischen Verkäufen. Je geringer der Rang ist, desto beliebter ist ein Produkt in seiner Kategorie.
Allerdings ist der Amazon Bestseller-Rang hinsichtlich der Verkaufszahlen nicht aussagekräftig, da er nur den Vergleich zu anderen Produkten herstellt und nicht die tatsächlichen Verkaufszahlen offenlegt. Ein Produkt mit einem hohen Rang in einer Nischenkategorie kann weniger Verkäufe haben als ein schlechter platziertes Produkt in einer großen Kategorie. Zudem beeinflussen kurzfristige Verkaufsspitzen den Rang stark (z. B. im Weihnachtsgeschäft).
Was wird am meisten bei Amazon verkauft?
Die meistverkauften Produkte auf Amazon variieren je nach Saison, Trends und aktuellen Angeboten. Allgemein gehören jedoch Elektronikartikel, Bücher, Haushaltswaren, Kleidung und Beauty-Produkte zu den Bestsellern. Besonders stark nachgefragt sind Produkte mit einer hohen Alltagsrelevanz (Smartphones, Kopfhörer, Küchengeräte oder Fitnessartikel etc.).
Auch digitale Produkte wie E-Books, Streaming-Abonnements oder Software verkaufen sich gut. Zudem spielen Trendartikel eine große Rolle – beispielsweise Spielzeuge zu Weihnachten oder Produkte, die durch Social Media an Popularität gewinnen. Die meistverkauften Produkte lassen sich in den Amazon-Bestsellerlisten nach Kategorien einsehen.
Wann ist ein Buch bei Amazon ein Bestseller?
Ein Buch gilt bei Amazon als Bestseller, wenn es in einer bestimmten Kategorie den höchsten oder einen sehr guten Verkaufsrang erreicht. Sobald ein Buch mehr Exemplare verkauft als andere in derselben Kategorie, steigt es in der Bestsellerliste nach oben. Amazon aktualisiert den Rang regelmäßig, sodass selbst kurzfristige Verkaufsspitzen für einen hohen Rang sorgen können.
Viele Autoren nutzen gezielte Marketingstrategien, um kurzfristig viele Verkäufe zu generieren und so den BSR zu verbessern. Auch die Wahl der Kategorie ist entscheidend: In einer Nischenkategorie kann ein Buch mit wenigen Verkäufen schon zum Bestseller werden, während es in einer breiter aufgestellten Kategorie deutlich höhere Verkaufszahlen benötigt.
Wie viele Bücher muss man verkaufen, um einen Bestseller zu haben?
Die genaue Anzahl variiert stark und hängt von der Kategorie ab. In großen Kategorien wie Belletristik oder Sachbücher kann es Tausende täglicher Verkäufe erfordern, um die Spitzenposition zu erreichen. In Nischenkategorien reichen oft schon wenige Dutzend Verkäufe pro Tag, um ein Buch in die Top 10 zu bringen.
Besonders wichtig ist der Zeitpunkt: In verkaufsstarken Zeiten wie Weihnachten oder nach einer Marketingkampagne sind mehr Verkäufe nötig, um einen guten Rang zu erreichen. Manche Self-Publisher nutzen gezielt Rabattaktionen oder Werbemaßnahmen, um kurzfristig viele Verkäufe zu generieren und so den Bestseller-Status zu erreichen.
Es gibt für den Amazon Bestseller-Rang bzw. die Verkaufszahlen auch Rechner, doch deren Genauigkeit ist zweifelhaft, da die genaue Berechnung von Amazon nicht offengelegt wird und nur wenige Faktoren durch die Kalkulatoren berücksichtigt werden.
Wo sehe ich bei Amazon, wie oft ein Buch verkauft wurde?
Amazon zeigt die genauen Verkaufszahlen eines Buches nicht öffentlich an. Allerdings lässt sich über den Verkaufsrang und entsprechende Software eine Schätzung vornehmen. Diese Tools nutzen historische Daten, um ungefähre Verkaufszahlen abzuleiten.
Manchmal geben Autoren oder Verlage Verkaufszahlen auf ihren Websites oder in Interviews preis. Bei Kindle-E-Books kann zudem die Anzahl der Rezensionen einen groben Hinweis auf die Verkaufsmenge geben.
Was ist bzw. bedeutet Verkaufsrang bei Amazon?
Der Verkaufsrang ist ein Synonym für den BSR und zeigt die relative Beliebtheit eines Produkts innerhalb einer bestimmten Kategorie an. Je niedriger die Zahl, desto besser verkauft sich das Produkt im Vergleich zu anderen Artikeln in derselben Kategorie.
Er ist jedoch kein direkter Indikator für absolute Verkaufszahlen, da er nur einen Vergleich innerhalb der Kategorie ermöglicht. Produkte mit niedrigem Preis oder hohem Werbebudget können vorübergehend einen guten Rang erreichen, ohne langfristig hohe Verkaufszahlen zu haben.
Was ist ein guter Verkaufsrang bei Amazon?

Ein guter Verkaufsrang hängt stark von der jeweiligen Kategorie ab. In großen Kategorien wie Elektronik oder Bücher gilt ein Rang unter 1.000 als sehr gut, da es bedeutet, dass das Produkt regelmäßig verkauft wird. In kleineren Nischenkategorien kann bereits ein Rang unter 10.000 als Erfolg gewertet werden.
Generell gilt: Je geringer der Rang, desto besser. Produkte mit einem BSR unter 100 gehören zu den absoluten Bestsellern. Allerdings kann der Rang schwanken, je nachdem, wie viele neue Verkäufe ein Produkt im Vergleich zur Konkurrenz generiert. Die folgenden Angaben sind daher als Spektrum zu verstehen und geben nur eine ganz grobe Orientierung:
Wie kann ich den Amazon-Verkaufsrang eines Produkts auslesen?
Der Verkaufsrang eines Produkts ist direkt auf der Amazon-Produktseite unter „Produktdetails“ zu finden. Dort wird angegeben, in welcher Kategorie das Produkt derzeit platziert ist. Manchmal wird ein Produkt in mehreren Kategorien gelistet, sodass es mehrere Verkaufsränge haben kann.
Für eine detaillierte Analyse gibt es Tools wie „Keepa“, die historische Verkaufsränge und Trends anzeigen. So lässt sich nachvollziehen, wie sich der Rang über die Zeit verändert hat und ob ein Produkt konstant gut verkauft wird.
Kann man wirklich nicht sehen, wie oft ein Produkt auf Amazon verkauft wurde?
Amazon selbst gibt die Verkaufszahlen nicht öffentlich an. Aber natürlich können Händler in ihrem Verkäuferkonto neben dem Amazon Bestseller-Rang auch die Verkaufszahlen ihrer Produkte einsehen. Spezialisierte Tools geben ebenfalls Einschätzungen, aber auch dabei handelt es sich um Schätzungen, die mal mehr und mal weniger exakt sind. Zusätzlich kann man sich an Rezensionen und Bestsellerlisten orientieren, um abzuschätzen, welche Produkte besonders erfolgreich sind.
Wie überprüfe ich, wie viele Produkte auf Amazon verkauft werden?
Für eigene Produkte kann man die Verkaufsstatistiken im Amazon Seller Central einsehen. Amazon stellt hierfür das Seller Central Dashboard bereit, in dem Sie in den Berichten für Verkäufe und Traffic entsprechende Einblicke erhalten. Dort können Sie tägliche, wöchentliche oder monatliche Verkaufszahlen einsehen, Umsatzentwicklungen verfolgen und erkennen, welche Produkte sich besonders gut verkaufen. Zudem hilft die „Lagerbestand“-Übersicht dabei, Nachbestellungen rechtzeitig zu planen.
Doch das ist für professionelle Verkäufer kaum ausreichend, denn eine tiefergehende Analyse ist im Seller Central nicht möglich. Dabei ist es entscheidend, stets den Überblick über die eigenen Verkaufszahlen zu behalten.
SELLERLOGIC Business Analytics schließt diese Lücke. Als smarte Lösung, die speziell für die Bedrfnisse von Amazon-Händlern entwickelt wurde, bietet es detaillierte Einblicke in Verkaufszahlen, Margen und Bestandsoptimierungen. Anstatt nur rohe Verkaufszahlen zu sehen, aus denen sich nur bedingt belastbare Erkenntnisse gewinnen lassen, zeigt Business Analytics, welche Produkte wirklich profitabel sind, wo noch Optimierungspotenzial besteht oder welche Artikel lieber aus dem Sortiment verbannt werden sollten.
SELLERLOGIC hilft, …
Wenn Sie also nicht nur wissen wollen, wie viele Produkte Sie verkauft haben, sondern auch, wie Sie Ihre Performance nachhaltig verbessern können, ist SELLERLOGIC Business Analytics die ideale Lösung für Ihr Amazon-Business.
Weitere häufig gestellte Fragen
Das Seller Central bietet verschiedene Berichte, um Verkaufszahlen und Performance zu analysieren. Dazu gehören der „Bestellungen“-Bericht, der detailliert aufzeigt, wie viele Einheiten eines Produkts verkauft wurden, sowie der „Lagerbestand“-Bericht, der den aktuellen Bestand und potenzielle Engpässe sichtbar macht. Zudem gibt es Traffic- und Umsatzberichte, die Aufschluss über die Conversion-Rate geben.
Besonders nützlich ist der Verkaufs- und Traffic-Bericht, der Kennzahlen wie Sitzungen, Conversion-Rate und den durchschnittlichen Verkaufspreis beinhaltet. Wer eine tiefere Analyse benötigt, kann diese Berichte exportieren und weiterverarbeiten oder ein spezialisiertes Analysetool wie SELLERLOGIC Business Analytics nutzen.
Wie oft Sie Ihre Verkaufszahlen checken sollten, hängt von Ihrem Geschäftsmodell ab. Tägliche Überprüfungen sind sinnvoll, wenn Sie schnell auf Preisschwankungen oder Lagerbestandsänderungen reagieren müssen. Händler mit stabil laufenden Produkten können wöchentliche oder monatliche Analysen durchführen.
Wichtiger als die reine Häufigkeit ist es, auf Trends und Abweichungen zu achten. Ein plötzlicher Umsatzrückgang kann auf Probleme mit dem Ranking, der Werbung oder dem Lagerbestand hinweisen.
Zu den wichtigsten Kennzahlen gehören die Conversion-Rate, der durchschnittliche Verkaufspreis und die Retourenquote. Die Anzahl der Sitzungen und die Klickrate (CTR) geben an, wie viele Kunden ein Produkt überhaupt ansehen.
Auch die Gewinnmarge pro Verkauf sollte immer im Blick behalten werden. Hohe Umsätze sind wenig wert, wenn die Marge zu niedrig ist. Hier helfen Analysetools wie SELLERLOGIC Business Analytics, um genau zu berechnen, welche Produkte wirklich profitabel sind.
Bestseller lassen sich leicht am Amazon Bestseller Rang und den Verkaufszahlen identifizieren. Langfristige Top-Seller sind Produkte, die konstant hohe Verkaufszahlen aufweisen, während kurzfristige Bestseller oft durch Werbeaktionen oder Trends beeinflusst werden.
Langfristige Bestseller zeichnen sich durch eine hohe Nachfrage, starke Kundenbewertungen und stabile Platzierungen aus. Durch die Analyse der Verkaufsentwicklung mit Tools wie SELLERLOGIC Business Analytics können Sie erkennen, welche Produkte nachhaltiges Potenzial haben und welche nur kurzfristig erfolgreich sind.
Die Conversion-Rate (CR) zeigt, wie viele Besucher tatsächlich kaufen – eine der wichtigsten Kennzahlen für den Amazon-Algorithmus. Eine niedrige CR kann auf schlechte Produktbilder, schwache Beschreibungen oder einen zu hohen Preis hinweisen. Durch Optimierung von Titeln, Bildern, Bullet Points und Rezensionen können Sie die CR steigern. Auch A/B-Tests und gezielte Rabattaktionen helfen, mehr Besucher in Käufer zu verwandeln.
Preisstrategien beeinflussen direkt den Verkaufsrang und die Conversion-Rate. Eine dynamische Preisanpassung kann helfen, wettbewerbsfähig zu bleiben, ohne in die Falle von zu niedrigen Gewinnmargen zu tappen. Viele Händler setzen auf automatisierte Repricing-Tools, um Preise in Echtzeit anzupassen.
Eine weitere Strategie ist die psychologische Preisgestaltung, etwa das Setzen von Preisen knapp unter einer Schwelle (z. B. 19,99 € statt 20 €). Auch Rabattaktionen können kurzfristige Verkaufssteigerungen bewirken, sollten aber strategisch eingesetzt werden, um nicht den wahrgenommenen Wert des Produkts zu senken.
Rabatte und Werbeaktionen können den Verkaufsrang kurzfristig verbessern, indem sie mehr Käufer anziehen. Wenn ein Produkt plötzlich viele Verkäufe generiert, stuft Amazon es als relevant ein, was auch das organische Ranking verbessern kann.
Langfristig sind Rabatte aber nur sinnvoll, wenn sie die Gesamtprofitabilität nicht gefährden. Wer regelmäßig Produkte zu stark reduziert, kann Kunden daran gewöhnen, nur bei Aktionen zu kaufen.
Das Seller Central bietet grundlegende Verkaufsdaten, aber es fehlen detaillierte Analysen und Automatisierungsfunktionen. Besonders für Händler mit vielen Produkten wird es schnell unübersichtlich und manuelle Auswertungen sind zeitaufwendig und fehleranfällig.
Daher nutzen erfolgreiche Händler Tools wie SELLERLOGIC Business Analytics, um Verkaufszahlen, Margen und Lagerbestände in Echtzeit zu überwachen und die Profitabilität effizient zu analysieren. Es zeigt, welche Produkte wirklich Gewinn bringen und wo Optimierungspotenzial besteht.
Ein besonderer Vorteil ist die automatisierte Datenauswertung, die Muster erkennt, auf Marktveränderungen reagiert und sogar strategische Empfehlungen gibt. So sparen Sie Zeit und treffen bessere Entscheidungen auf Basis von datengetriebenen Erkenntnissen.
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