Amazon FBA-Rechner: Sinnvoll oder Humbug? (+ bessere Alternative)

Amazon FBA-Kosten mittels Rechner ermitteln: einfach, aber unpräzise.

Mit einem Amazon FBA-Rechner lassen sich die Aus- und Einnahmen im Zusammenhang mit dem Verkauf via Fulfillment by Amazon (FBA) berechnen. Scrollen Sie jetzt nach unten, um das tausendste kostenlose Tool im Internet zu finden, aber garantiert, dieser Rechner ist jetzt wirklich der beste FBA-Kalkulator auf dem Markt. 

Spaß beiseite – leider finden Sie in diesem Post keinen kostenlosen FBA-Rechner, der Ihnen dann So-in-etwa-Ergebnisse ausspuckt, für die Sie sich meistens auch noch mit Ihren Daten registrieren müssen. Stattdessen lernen Sie, für welche begrenzten Einsatzzwecke sich ein solches Tool eignet und mit welchen Alternativen Sie akkurate und belastbare Berechnungen Ihrer Kosten und Gewinne durchführen, auf deren Basis Sie ein profitables Business aufbauen können. 

Und versprochen: Wenn Sie wirklich nur schnelle Zahlen für einen groben Überblick wollen, dann finden Sie weiter unten einen Link zu einem Tool, das wir guten Gewissens empfehlen können.

Was ist ein Amazon FBA-Rechner?

Ein FBA Calculator ist ein Online-Tool, mit dem Verkäufer ihre Kosten und Gewinne für Produkte berechnen können, die sie mit Fulfillment by Amazon (FBA) versenden. Idealerweise berücksichtigen solche Tools alle relevanten Gebühren, z. B. Verkaufsprovisionen, Lagerkosten oder Versandgebühren. Es handelt sich also nicht um einen reinen Amazon-Gebühren-Rechner.

Mit einem FBA-Rechner lässt sich ermitteln, …

  • wie hoch die Gesamtgebühren sind (Amazon-Gebühren, Versand, Lagerung, etc.).
  • wie viel Gewinn pro Verkauf theoretisch übrig bleiben – und daher auch, ob sich das Produkt überhaupt lohnt.
  • welche Verkaufspreise eine profitable Marge ermöglichen.

Viele FBA-Rechner funktionieren nach einem einfachen Prinzip: Verkäufer geben den gezahlten Einkaufspreis, den avisierten Verkaufspreis und einige Produktdaten ein und das Tool berechnet dann automatisch die Kosten und den potenziellen Gewinn.

Denn erfolgreich bei Amazon FBA zu verkaufen, bedeutet weit mehr, als nur ein gutes Produkt zu finden. Ohne eine genaue Kalkulation kann es schnell passieren, dass die Gewinnspanne zu niedrig ausfällt oder Sie sogar mit Verlust verkaufen. Versandgebühren, Lagerkosten, Verkaufsprovisionen – all diese Faktoren beeinflussen die Marge unmittelbar.

Ein Amazon FBA-Rechner hilft, den Überblick zu behalten und alle relevanten Kosten im Voraus zu berechnen. Zumindest im Groben – denn um wirklich datenbasierte und fundierte Geschäftsentscheidungen treffen zu können, braucht es ein paar mehr Informationen, als die meisten dieser Tools standardmäßig verarbeiten.

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Hierfür eignen sich FBA-Rechner

Viele neue Amazon-Verkäufer unterschätzen die tatsächlichen Kosten, die mit dem „Versand durch Amazon“-Programm verbunden sind. Wer nur den Einkaufspreis und den Verkaufspreis berücksichtigt, läuft Gefahr, versteckte Gebühren zu übersehen und am Ende kaum Gewinn zu machen. FBA-Rechner sind daher hervorragend für folgende Einsatzzwecke geeignet:

  • Alle Gebühren im Vorfeld transparent einsehen – von der Verkaufsprovision bis zu den Lagerkosten.
  • Die Rentabilität einer Produktidee einschätzen – bevor man investiert.
  • Die Preisstrategien optimieren – um die Margen zu maximieren.
  • Fehlkalkulationen vermeiden – und langfristig profitabler verkaufen.

Ohne eine präzise Berechnung kann es passieren, dass Sie ein Produkt auf den Markt bringen, das sich zwar gut verkauft, aber kaum oder gar keinen Gewinn abwirft, weil die Gebühren und Kosten zu hoch sind. Ein FBA-Rechner garantiert zwar keinen Erfolg, aber er hilft, eine grobe Einschätzung vorzunehmen und nicht ins Blaue hinein zu kalkulieren.

Ein gutes Tool zur Produktkalkulation ist beispielsweise der Amazon FBA-Rechner von amzventures.

Was FBA-Rechner nicht leisten können

Amazon FBA-Rechner sind also ein wertvolles Werkzeug, um die grundlegenden Kosten und potenziellen Gewinne eines Produkts vor der Investition abzuschätzen. Allerdings gibt es einige wichtige Aspekte, die solche Kalkulatoren nicht oder nur eingeschränkt berücksichtigen.

Dynamische Kosten und saisonale Schwankungen
FBA-Rechner liefern eine Momentaufnahme der aktuellen Situation. Doch in der Praxis ändern sich Lagergebühren, Versandkosten und PPC-Werbekosten (Pay-Per-Click) je nach Saison und Marktsituation. Solche Veränderungen können diese Tools nicht integrieren.

Konkurrenz und Marktveränderungen
Ein Rechner kann zwar die aktuellen Verkaufsgebühren berechnen, aber weder voraussagen, wie sich die Konkurrenz entwickelt, noch wie sich der Wettbewerbsdruck aktuell auf die Verkaufszahlen auswirkt. Neue Verkäufer, Preiskämpfe oder veränderte Amazon-Richtlinien können die Rentabilität eines Produkts langfristig beeinflussen.

Retourenquote und Kundenzufriedenheit
Produkte mit einer hohen Retourenquote verursachen zusätzliche Kosten, die in vielen FBA-Kalkulatoren nicht standardmäßig berücksichtigt werden. Auch Faktoren wie negative Bewertungen oder Kundenbeschwerden können sich langfristig auf die Verkäufe auswirken – etwas, das kein Rechner vorhersagen kann.

Langfristige Skalierbarkeit und Geschäftsstrategie
Dies ist vielleicht der wichtigste Punkt: Ein Amazon FBA-Rechner hilft bei der Entscheidung für ein einzelnes Produkt, aber er ersetzt keine umfassende Geschäftsstrategie. Aspekte wie Marktanalyse, Markenaufbau, Expansion in neue Marktplätze oder Diversifizierung des Sortiments erfordern eine tiefere Analyse als nur eine Kosten-Nutzen-Rechnung.

Ein FBA-Rechner ist daher ein wichtiges Hilfsmittel – aber kein alleiniger Entscheidungsfaktor. Während FBA-Rechner eine solide Grundlage für erste Kalkulationen bieten, sollten Sie stets weitere Faktoren in Ihre Entscheidung einbeziehen. Marktforschung, Wettbewerbssituation und langfristige Strategien spielen eine ebenso große Rolle für den Erfolg Ihres Amazon FBA-Businesses. Ein Rechner gibt Ihnen Zahlen – die Interpretation und strategische Planung liegt jedoch in Ihrer Hand.

Die wichtigsten Kostenfaktoren bei Amazon FBA

Einnahmenrechner können Amazon-Händlern erste Hinweise auf die Rentabilität eines Produktes geben.

Wer bei Amazon FBA erfolgreich verkaufen möchte, sollte die verschiedenen Kostenfaktoren genau kennen. Oft unterschätzen Verkäufer die tatsächlichen Ausgaben, was zu unerwartet geringen Margen oder sogar Verlusten führen kann. Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über die wichtigsten Kostenpunkte, die bei der Kalkulation berücksichtigt werden sollten.

  • Verkaufsgebühren: Amazon erhebt für jeden Verkauf eine Verkaufsprovision, die je nach Produktkategorie variiert und in der Regel zwischen 7 % und 15 % des Verkaufspreises liegt. Zusätzlich fällt bei bestimmten Produktgruppen eine Mindestverkaufsgebühr an.
  • FBA-Gebühren (Fulfillment-Kosten): Wenn Sie den Versand über Amazon FBA abwickeln, übernimmt Amazon die Lagerung, die Verpackung und den Versand Ihrer Produkte. Dafür entstehen Gebühren:
    • Kommissionierungs- und Versandgebühren: Abhängig von Produktgröße und Gewicht
    • Lagergebühren: Berechnet nach genutztem Lagerplatz
  • Versandkosten an das Amazon-Lager: Bevor Amazon Ihre Produkte versenden kann, müssen diese zunächst in eines der FBA-Lager geliefert werden. Die Kosten für den Eingangstransport variieren je nach:
    • Standort des Lieferanten (Inland oder Ausland)
    • Versanddienstleister und Versandmethode
    • Produktgewicht und Volumen
  • Einkaufspreis der Ware: Der Einkaufspreis ist einer der größten Einflussfaktoren auf Ihre Marge. Neben den reinen Herstellungskosten sollten Sie weitere Aspekte einkalkulieren:
    • Verpackungskosten (individuelle Verpackungen, Labels, Barcodes)
    • Zoll- und Importgebühren, falls Sie Produkte aus dem Ausland beziehen
  • Sonstige Kosten: Neben den offensichtlichen Gebühren gibt es noch weitere Kostenpunkte, die nicht außer Acht gelassen werden sollten:
    • Marketing, z. B. für PPC-Kampagnen und andere Werbeausgaben 
    • Retourenkosten
    • Steuern
    • Software- und Tool-Kosten

Einen umfassenden Überblick über alle Amazon FBA-Kosten, die ein Rechner berücksichtigen sollte, finden Sie hier: Die aktuellen Kosten & Gebühren im Überblick.

Um sicherzustellen, dass Ihr FBA-Business profitabel ist, sollten Sie all diese Kostenfaktoren genau analysieren. Ein FBA-Rechner kann Ihnen helfen, eine erste Einschätzung vorzunehmen, aber letztendlich ist eine umfassende Finanzplanung entscheidend, um langfristig erfolgreich zu sein.

Business Analytics – die professionelle Alternative zum klassischen Amazon FBA-Rechner

Ein Amazon FBA-Rechner ist ein hilfreiches Tool, um erste Einschätzungen zur Rentabilität eines Produkts zu erhalten. Doch FBA-Calculator haben ihre Grenzen: Sie liefern keine tiefgehende Analyse von Geschäftsdaten. Wer langfristig erfolgreich auf Amazon verkaufen möchte, braucht mehr als nur eine einfache Kostenkalkulation – und genau hier kommt SELLERLOGIC Business Analytics ins Spiel.

Warum reicht ein FBA-Rechner allein nicht aus?

Ein FBA-Rechner gibt Ihnen eine Momentaufnahme, aber keine ganzheitliche Sicht auf Ihr Amazon-Business. Die folgenden Aspekte bleiben unberücksichtigt:

  • Individuelle Kostenstruktur: Amazon-FBA-Rechner berücksichtigen nicht alle individuellen Ausgaben, wie beispielsweise Importkosten, Marketingausgaben oder Retourenkosten.
  • Langfristige Performance-Analyse: Einfache Kalkulatoren liefern keine tiefgehenden Auswertungen über Trends, saisonale Schwankungen oder Veränderungen im Produktportfolio.
  • Detaillierte Gewinnberechnungen: Ein FBA-Rechner zeigt nicht, wie profitabel ein Produkt über einen längeren Zeitraum tatsächlich ist und wie es sich strategisch in das Portfolio eines Händlers einfügt.
  • Dynamische Preisgestaltung: Ein FBA-Rechner arbeitet mit festen Werten, während sich Preise und Gebühren regelmäßig ändern.

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Mit SELLERLOGIC Business Analytics erhalten Sie nicht nur eine detaillierte Kostenübersicht, sondern auch ein umfassendes Controlling-Tool für Ihr gesamtes Amazon-Geschäft. Die Vorteile auf einen Blick:

  • Alle Umsätze und Kosten in einem Dashboard: Verschaffen Sie sich einen klaren Überblick über Ihre Profitabilität – von einzelnen Produkten bis hin zu gesamten Marktplätzen. Das praktische KPI-Widget bietet außerdem eine klare und schnelle Darstellung Ihrer wichtigsten Metriken, wodurch Sie Ihre Profitabilität auf einen Blick erkennen können.​
  • Effizientes Kostenmanagement: Importieren Sie all Ihre Kosten, einschließlich Wareneinsatz, Versandkosten und Mehrwertsteuer, und verfolgen Sie die Entwicklung Ihrer Top-Produkte nahezu in Echtzeit sowie bis zu zwei Jahre rückwirkend.​
  • Automatische Gewinnberechnungen: Erkennen Sie sofort, welche Produkte sich wirklich lohnen und wo Optimierungspotenzial besteht.
  • Flexible Filteroptionen zur Segmentierung: Mit dynamischen Filtern können Sie spezifische Datenansichten erstellen und speichern, um Produkte, Marken oder Kategorien effizient zu überwachen.​
  • Echtzeit-Analyse: Behalten Sie Ihre Top-Performer im Blick und reagieren Sie schnell auf Marktveränderungen.
  • Personalisierbare KPIs: Bestimmen Sie selbst, welche Kennzahlen für Ihr Business relevant sind und lassen Sie sich diese als praktisches Widget anzeigen.
  • Import und Export: Integrieren Sie externe Kostenfaktoren und exportieren Sie Ihre Analysen für eine effiziente Weiterverarbeitung.

Während ein klassischer FBA-Rechner Ihnen hilft, erste Kosten abzuschätzen, sorgt SELLERLOGIC Business Analytics dafür, dass Sie Ihr Geschäft langfristig profitabel gestalten. Nutzen Sie die Vorteile smarter Datenanalyse und optimieren Sie Ihr Unternehmen mit SELLERLOGIC Business Analytics.

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Tipps zur Optimierung Ihrer FBA-Kosten

Die Kosten im Amazon FBA-Modell können schnell steigen und die Gewinnmargen schmälern. Daher ist es entscheidend, gezielt Maßnahmen zu ergreifen, um Gebühren zu reduzieren und die Rentabilität zu maximieren. Wir haben Ihnen daher drei effektive Strategien zusammengestellt, mit denen Sie Ihre FBA-Kosten optimieren können.

#1 – Strategien zur Gebührenreduktion

Amazon erhebt verschiedene Gebühren, darunter Lager-, Versand- und Verkaufsgebühren. Um diese so gering wie möglich zu halten, sollten Sie Folgendes beherzigen:

  • Produktgröße und -gewicht optimieren: Amazon berechnet Versandgebühren basierend auf diesen Faktoren. Falls möglich, sollten Sie Verpackungen entsprechend anpassen und möglichst leichtere Materialien wählen. Große, sperrige und langsam drehende Produkte sind daher oft nicht besonders gut geeignet, um via FBA verkauft zu werden.
  • Langzeitlagergebühren vermeiden: Produkte, die sich langsam verkaufen, verursachen hohe Lagerkosten. Kontrollieren Sie Ihren Lagerbestand regelmäßig und setzen Sie gezielte Werbeaktionen ein, um Altbestände abzubauen. 
  • Multichannel-Fulfillment prüfen: In manchen Fällen kann es günstiger sein, eigene Versandlösungen zu nutzen, anstatt sich ausschließlich auf FBA zu verlassen. Das gilt beispielsweise für die bereits erwähnten sperrigen Produkte, die in der Regel besser im FBM-Modell angeboten werden sollten.

#2 – Optimale Preisgestaltung für mehr Gewinn

Ein zu niedriger Preis verringert Ihre Gewinnspanne, während ein zu hoher Preis potenzielle Käufer abschrecken kann. Eine smarte Preisstrategie ist daher essenziell:

  • Dynamisches Repricing nutzen: Mithilfe von Tools wie dem SELLERLOGIC Repricer können Sie Ihre Preise automatisch anpassen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Das Tool ermittelt zuverlässig den Sweet-Spot zwischen Konkurrenzfähigkeit und Gewinn, sodass Händler jederzeit zum höchstmöglichen Preis verkaufen. Bonus: Alle Nutzer mit einem bezahlten Abo erhalten den Zugang zu Business Analytics kostenlos.
  • Deckungsbeitragsrechnung durchführen: Kalkulieren Sie Ihre Marge genau, indem Sie nicht nur Amazon-Gebühren, sondern bspw. auch Werbekosten, Retourenquoten oder saisonale Faktoren einbeziehen.
  • Rabatte gezielt einsetzen: Sonderangebote oder Mengenrabatte können helfen, den Lagerbestand zu reduzieren, sollten aber strategisch geplant sein, um nicht den Gewinn zu schmälern. Wie das trotz einem begrenzten Budget funktioniert, erfahren Sie hier: Dynamic Pricing mit festem Budget.

#3 – Effiziente Lagerverwaltung zur Vermeidung hoher Lagerkosten

Die Lagergebühren bei Amazon FBA können vor allem bei langfristig gelagerten Produkten ins Gewicht fallen. Das Bestandsmanagement sollte daher ein wesentliches Element Ihres Arbeitsalltages sein.

  • ABC-Analyse für Bestandspriorisierung: Fokussieren Sie sich auf die Produkte, die den größten Umsatzanteil haben, und vermeiden Sie die übermäßige Lagerung von weniger profitablen Artikeln.
  • Just-in-Time-Bestandsmanagement: Planen Sie Ihre Warenlieferungen so, dass Sie weder zu viele noch zu wenige Produkte im Lager vorhalten.
  • Gezielte Produktbündelung: Kombinieren Sie Artikel zu Sets, um den Verkauf zu beschleunigen und Lagergebühren zu reduzieren.

Fazit

Amazon FBA-Rechner bzw. Gebührenrechner sind kleine nützliche Tools zur Ersteinschätzung von Produktideen.

Ein Amazon FBA-Rechner ist ein unverzichtbares Werkzeug, um erste Kalkulationen vorzunehmen und eine grobe Einschätzung der Rentabilität eines Produkts zu erhalten. Er bietet eine schnelle Berechnung der wichtigsten Kosten wie Amazon-Gebühren, Versandkosten und Lagerkosten und hilft dabei, potenzielle Gewinne abzuschätzen.

Allerdings reicht ein FBA-Rechner allein nicht aus, um langfristig erfolgreich auf Amazon zu verkaufen. Er kann keine tiefgehenden Analysen liefern, die für eine nachhaltige Optimierung entscheidend sind. Aspekte wie saisonale Schwankungen, versteckte Kosten, Retourenquoten oder individuelle Marketingausgaben werden oft nicht berücksichtigt.

Daher ist es essenziell, den FBA-Rechner mit einer umfassenden Analyse-Software wie SELLERLOGIC Business Analytics zu ergänzen. Dieses Tool liefert eine präzise Übersicht über alle relevanten Kennzahlen, zeigt Gewinne und Verluste in Echtzeit und ermöglicht datenbasierte Entscheidungen für eine langfristige Profitabilität.

Wer bei Amazon erfolgreich sein will, braucht mehr als eine grobe Kostenkalkulation. Nur mit einer detaillierten und kontinuierlichen Analyse lassen sich Chancen erkennen, Probleme frühzeitig vermeiden und Gewinne nachhaltig maximieren.

Häufig gestellte Fragen

Ist Amazon FBA noch sinnvoll?

Ja, definitiv. Nicht nur kann der Versand über Amazon E-Commerce-Einsteigern das Leben extrem vereinfachen, auch für bereits etablierte Verkäufer ist das Programm weiterhin ein wichtiger Baustein für ein profitables Business. 

Wie viel Startkapital wird für Amazon FBA benötigt?

Der Einstieg in ein Amazon FBA-Business kann schon mit vergleichsweise wenig Startkapital gelingen. Die nötige Investitionssumme ist aber sehr individuell und hängt beispielsweise von der Produktart, dem Wettbewerb und dem Marktplatz ab. AMZ Smartsell hat sich beispielsweise mit weniger als 1000 Euro am Markt etabliert.

Wie viel Prozent nimmt Amazon vom Verkäufer?

Die Höhe der Verkaufsprovision ist abhängig von der Produktkategorie, rangiert aber in den meisten Fällen zwischen 7 und 15 %.

Wie hoch sind die Kosten für Amazon FBA?

Das lässt sich pauschal nicht beantworten. Typischerweise liegen FBA-Gebühren zwischen 3 und 8 % des Verkaufspreises für kleinere Produkte. Für größere und schwerere Artikel können sie auch 10 bis 15 % betragen. Hinzu kommen noch die Lagerkosten, die ca. 1 bis 5 % des Verkaufspreises ausmachen.

Bildernachweise: © Tcheko – stock.adobe.com / © Adul khotchasri – stock.adobe.com / © SELLERLOGIC / © Vadym – stock.adobe.com

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